Vier Motive genügen
Wähle unterschiedliche Szenen statt viele fast gleiche Seiten.
Eine Ausmalstation ist kein Programmpunkt, der alle gleichzeitig beschäftigen muss. Sie ist ein offenes Angebot für Ankommen, Pausen und ruhige Zwischentöne.

Kindergeburtstage haben oft Phasen mit ganz unterschiedlicher Energie: Einige Gäste sind früh da, andere brauchen nach einem Spiel eine Pause, und nicht alle möchten ständig in einer Gruppe aktiv sein. Eine Einhorn-Ausmalstation schafft einen festen, unkomplizierten Ort für genau diese Momente. Das Angebot steht bereit, ohne dass eine Runde erklärt oder ein Ergebnis bewertet werden muss.
Drucke besser wenige, deutlich unterschiedliche Motive als zwanzig sehr ähnliche Seiten: ein grosses Einhorn-Porträt, eine Blumenwiese, ein Schloss und eine lustige Freundschaftsszene reichen meist. Lege pro Kind ein bis zwei Seiten bereit und zusätzlich einige leere Blätter. So kann niemand „das falsche“ Motiv erwischen oder auf eine bestimmte Farbe warten.
Bei den Stiften funktioniert Übersicht besser als Dekoration. Sortiere Buntstifte oder Wachsmaler in flache Becher, lege Spitzer und ein paar Radiergummis dazu und schütze den Tisch mit einer abwischbaren Unterlage. Kleine Namenszettel neben den Bildern helfen beim Wiederfinden, müssen aber nicht Teil des Bildes werden.
Am Ende lassen sich die fertigen Seiten einfach mit nach Hause geben, an einer Schnur aufhängen oder als ruhige Erinnerung in eine Mappe legen. Wer mag, fragt jedes Kind nach einem Titel für sein Bild. Die Antwort ist oft viel spannender als eine Bewertung der Farbwahl.
Wähle unterschiedliche Szenen statt viele fast gleiche Seiten.
Die Station darf genutzt, unterbrochen oder ausgelassen werden.
Eine flache Mappe schützt die Bilder auf dem Heimweg.