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Alltagstauglich · 4 Minuten Lesezeit

Der 15-Minuten-Plan für eine kreative Pause

Eine kreative Pause braucht kein kompliziertes Programm. Mit einer kleinen Auswahl, sichtbaren Stiften und einem klaren Ende lässt sie sich leicht in den Tag einbauen.

Ein Kind malt an einem Weltraum-Ausmalbild; Stifte und ein kleiner Timer liegen bereit.

Dieser Plan ist eine flexible Idee, kein Stundenplan: zehn Minuten können genauso gut passen wie zwanzig.

Minute 1 bis 2: Lege drei unterschiedliche Motive hin, zum Beispiel ein Tier, eine Fantasieszene und ein Muster. Die Wahl selbst ist wichtig. Wer sein Blatt aussucht, startet oft entspannter als bei einer vorgegebenen Aufgabe.

Minute 3 bis 12: Stifte auf den Tisch, Bildschirm weg, loslegen. Eine leise Frage wie ‚Welche Farbe möchtest du zuerst nehmen?‘ reicht. Erwachsene können mitmalen oder einfach verfügbar bleiben. Ein Timer darf helfen, muss aber nicht dauernd im Blick sein.

Minute 13 bis 15: Kurz zeigen, wenn jemand möchte: eine Farbe, eine Lieblingsstelle oder eine Geschichte aus dem Bild. Danach folgt bewusst ein Wechsel – aufstehen, etwas trinken, ans Fenster gehen oder ein paar Schritte machen. Ausmalen ergänzt Bewegung und Spiel, ersetzt sie nicht.

Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt für Kinder und Jugendliche, lange Sitzzeiten regelmässig zu unterbrechen und ausreichend Bewegung in den Alltag einzubauen. Eine Kreativpause funktioniert daher besonders gut als Teil eines abwechslungsreichen Tages: malen, bewegen, lesen, draussen sein, spielen.

1

Kleine Auswahl

Drei Motive reichen. Zu viele Optionen können die Entscheidung schwer machen.

2

Freie Farben

Es gibt keine vorgegebene Lösung – das hält die Pause spielerisch.

3

Danach bewegen

Ein kurzer Wechsel zu Wasser, Fenster oder Bewegung rundet die Pause gut ab.

Quellen und Einordnung

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